Rundbrief vom 14. August 2022


Inspiration August 2022

Innere Arbeit zu machen
erhöht die soziale Achtsamkeit und
unterstützt gesellschaftliche Entwicklung.

Thomas Hübl auf dem Sommerworkshop im August 22



Liebe Frauen,
da ich außer viel Inspiration, Lebendigkeit und guten, nährenden Kontakten auch noch eine C-Infektion mit nach Hause gebracht habe, durfte ich mir ein paar Tage Zeit für mich nehmen,
bevor ich aus dieser tiefen und verbindenden Zeit heraus diese Zeilen schreiben konnte, doch genau jetzt ist es soweit :-)

Heute Nachmittag habe ich voller Freude und mit Staunen meine Notizen nochmal durchgelesen:
wie viel Heilsames und Integrierendes konnte in dieser Woche geschehen.
So viel Dankbarkeit kann ich in mir fühlen, dass Thomas diese Zusammenhänge unglaublich gekonnt und verständlich (nicht nur) in Worte fassen kann!

Lange Zeit fühlte ich mich betroffen, wenn innere Arbeit mit Egoismus gleichgesetzt wurde.
War und ist es für mich doch seit über 25 Jahren ein großes Anliegen, meinem heilen und unverletzten Selbst immer mehr Raum zu geben. Und auch die tauben Schichten drumherum mehr und mehr zu fühlen.

Auch wenn mir schon eine ganze Weile klar ist, dass es eben kein Egoismus, sondern absolut unterstützend für mehr Menschen als mich selbstist, beruhigt sich durch obigen Satz ein Teil in mir, der eben doch nicht so ganz sicher war ;-)

Und in dieser Workshop-Woche konnten wir (über 260 Menschen vor Ort und knapp 50 Menschen online) es spüren und erleben:
Wenn wir nicht durch innere Arbeit unsere tauben, traumatisierten, nicht-gefühlten Anteile in Beziehung (mit einem oder mehreren anderen Menschen) als intelligente Anteile unserer selbst spüren und würdigen lernen, wird es uns nicht gelingen, genau diese Anteile in unserer Gesellschaft zu integrieren.

Vieles von dem, was uns vorkommt, als wäre es die "Normalität", ist es eben genau nicht.
Wir sind so gewohnt, das Nicht-Spüren, das Erstarrte, das Eingefrorene für "normal/schon immer dagewesen" zu halten, dass es uns nicht in den Sinn kommt, Leben könnte sich auch anders anfühlen, geschweige denn, zu fragen, wie kann ich mein/unser Nichtfühlen fühlen?

Denn Nichtfühlen ist ja ein Teil unseres Fühlspektrums!

Und wenn wir in der Lage sind, unser Nichtfühlen zu fühlen, sind wir ja bereits in Kontakt mit diesem Anteil in uns, dem Nichtfühlen, der uns zu einer bestimmten Zeit unseres Lebens überleben hat lassen, uns also geschützt hat.
Einem sehr intelligenten Anteil, den wir auf jeden Fall anerkennen dürfen.
In unserem Tempo und gemäß unserer Möglichkeiten.

Also lasst uns Fühlen, gemeinsam, lasst uns wieder in Beziehung kommen, uns beziehen - auf uns selbst, auf unsere Familie, unsere Mitmenschen, die Natur (zu der wir gehören), ...
Für mich ein Weg für mehr Frieden in der Welt.
Mein Engagement und Beitrag dafür ist es, den Raum zu öffnen und zu halten für all die Intelligenz in jeder Einzelnen von uns, um die soziale Achtsamkeit zu erhöhen und die gesellschaftliche Entwicklung zu unterstützen.

Auch wenn ich jetzt voller Inspiration weiter schreiben könnte, danke ich dir fürs Lesen und Mitfühlen bis hierher.
Und freue mich auf deine Intelligenz und deine Möglichkeiten, die Welt zu einem friedlicheren und verbundeneren Ort zu machen.

Von ganzem Herzen alles Liebe
Patricia



Rundbrief vom 14. August 2022